Mit POL macht das Lernen Spaß
1. Was bedeutet die Abkürzung POL?
- "Problemorientiertes Lernen"
2. Welche Aufgaben hat der Tutor beim POL?
- Erarbeitung einer praxisrelevanten Studienaufgabe mit Gruppe
- Achtung auf Einhaltung der Termine für Lösung der Studienaufgabe
3. Was bedeutet "selbstbestimmtes Lernen" beim POL?
- Erreichung der Lernziele durch Spekulationen u. Diskussionen ohne Tutor
4. Worin bestehen die Nachteile des POL?
- viel Zeit
(wöchentlich 5 - 6 h zusätzlich zu normalem Lernprogramm zur Vorbereitung auf POL-Seminare)
- nur durch POL Lehrstoff eines Fachgebiets (z.B. Medizin) nicht lernen
- keine Hilfe durch Tutor bei Fragen, die nicht eigenes Fachgebiet betreffen
5. Was sind dagegen die Vorteile des POL?
- Befähigung der Studierenden zu lebenslangem Lernen
- Stärkung der Kommunikationsfähigkeit der Studierenden
- mehr Spaß als traditionelle Lernformen
Grund: Studierende stellen Lernziele selbst; Übernahme von mehr Verantwortung bei Bearbeitung der Problematik
- stärkere Motivierung/Motivation zum interdisziplinären Lernen über eigene Grenzen des Faches hinaus
6. Aus welchen Schritten besteht die Arbeit beim POL? Notieren Sie diese Schritte in nominaler Form.
Schritt 1: Erarbeitung einer praxisrelevanten Studienaufgabe durch Tutor mit Gruppe
Schritt 2: Klärung der unbekannten Begriffe der Studienaufgabe
Schritt 3: Sammlung von Ideen u. Vorschlägen zur Lösung der Aufgabe; Aktivierung des Vorwissens der Lerner z.B. durch Brainstorming
Schritt 4: Definition der Lernziele
Schritt 5: Recherche durch Arbeitsgruppe zu Hause; Versuch, Lösungen zu finden
Schritt 6: POL-Seminare: Diskussion der im Selbststudium gefundenen Lösungen der Studienaufgabe