| ZEITANGABE | INFORMATIONEN |
| vor ca. 10.000 Jahren | ~5 Mio. Menschen (laut DSW) |
| Jahr null | Anstieg auf 300 Mio. |
| bis um 1500 | langsames Wachstum |
| Beginn des 20. Jahrhunderts | rasante Beschleunigung des Wachstums |
| letzte 100 Jahre | Vervierfachung der Bevölkerungszahl |
| heute | Zunahme um ~80 Mio./Jahr (= Einwohnerzahl Deutschlands) Bevölkerungszahl: ~6,4 Mrd. |
| bisher insgesamt | 106,4 Mrd. (laut amerikanischen Bevölkerungswissenschaftlern) |
| REGION | BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG |
| EL Asiens, Afrikas, Lateinamerikas | 99% des Weltbevölkerungswachstums |
| meiste IL | Rückgang der Bevölkerungszahl |
| USA | höheres Bevölkerungswachstum Gründe: Migration; hohe Geburtenrate (durchschnittlich >2 Kinder/Frau) |
| Niger (Afrika) | schnellstes Bevölkerungswachstum Mitte des Jahrhunderts: 53 Mio. Menschen |
| Bulgarien | stärkster Bevölkerungsrückgang (heute: 8 Mio. - 2050: 5 Mio.) |
| Lösungsvorschlag: |
| Ich möchte über die bisherige Entwicklung der Weltbevölkerung informieren. Vor ca. 10.000 Jahren lebten laut DSW rund 5 Mio. Menschen auf der Erde. Bis zum Jahr null ist die Zahl auf etwa 300 Mio. angestiegen. Bis um 1500 wuchs die Bevölkerungszahl langsam, mit Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch beschleunigte sich das Wachstum rasant. In den letzten 100 Jahren vervierfachte sich die Bevölkerungszahl. Heute nimmt die Zahl der Menschen jährlich um 80 Millionen zu, das entspricht der Einwohnerzahl Deutschlands. Gegenwärtig leben etwa 6,4 Mrd. Menschen auf der Erde. Insgesamt sollen laut Schätzungen amerikanischer Bevölkerungswissenschaftler bisher 106,4 Mrd. Menschen auf der Erde gelebt haben. |
| Lösungsvorschlag: |
| In den Entwicklungsländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas finden 99 Prozent des Bevölkerungswachstums statt, in den meisten Industrieländern dagegen sinkt die Bevölkerungszahl. Eine Ausnahme sind allerdings die USA, wo aufgrund von Migration und einer höheren Geburtenrate die Bevölkerungszahl wächst. |
| Lösungsvorschlag: |
| In Niger in Afrika steigt die Bevölkerungszahl am schnellsten, Mitte des Jahrhunderts sollen dort bereits 53 Mio. Menschen leben. In Bulgarien dagegen geht die Bevölkerungszahl am schnellsten zurück, und zwar von heute 8 Mio. auf 5 Mio. im Jahr 2050. |
| ZEITANGABE | WELTBEVÖLKERUNGSZAHL |
| Christi Geburt | 300-500 Mio. |
| Ende des 18. Jahrhunderts | 1 Mrd. |
| 1950 | 2,5 Mrd. |
| 1987 | 5 Mrd. |
| Beginn des 21. Jahrhunderts | 6,3 Mrd. |
| Wachstumsrate der Bev. in IL höher als in meisten EL |
| Beginn der beschleunigten Zunahme des Bevölkerungswachstums in EL Gründe: - Fortschritte im Gesundheitswesen u. in Versorgung mit Lebensmitteln - starker Anstieg der Lebenserwartung der Menschen - drastischer Rückgang der Kindersterblichkeit |
| Wachstum der Bevölkerung mit wenigen Ausnahmen nur in EL fast 5 Mrd. Menschen in EL (= fast 80% der Weltbevölkerung) ca. 90 Mio. Menschen/Jahr dazu (95% davon in EL Asiens, Afrikas, Lateinamerikas) |
| USA: - ca. 90% des Bevölkerungsanstiegs in Nordamerika, v.a. in USA Westeuropa: - kaum noch Wachstum der Bevölkerung - in einigen Ländern sogar rückläufige Entwicklung - Ø <2 Kinder/Frau (Deutschland: 1,3) |
| Geburtenrate von 2,1 Kinder/Frau ® Weltbevölkerung bis 2050: 10 Mrd., bis 2150: 11,5 Mrd. Geburtenrate von 2,17 Kinder/Frau ® bis 2150: 21 Mrd. Geburtenrate von 1,96 Kinder/Frau ® bis 2150: 5,6 Mrd. |
| Lösungsvorschlag: |
| Um Christi Geburt lebten auf der Erde etwa 300 bis 500 Mio. Menschen. Erst Ende des 18. Jahrhunderts war die erste Milliarde erreicht. Die Weltbevölkerungszahl stieg über 2,5 Mrd. 1950 auf 5 Milliarden 1987. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts leben 6,3 Milliarden Menschen auf der Erde. |
| Lösungsvorschlag: |
| Vor einigen hundert Jahren war die Wachstumsrate der Bevölkerung in den Industrieländern höher als in den meisten Entwicklungsländern. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch beginnt die beschleunigte Zunahme des Bevölkerungswachstums in den Entwicklungsländern. Ursachen dafür sind u.a. Fortschritte im Gesundheitswesen und in der Versorgung mit Lebensmitteln sowie ein starker Anstieg der Lebenserwartung der Menschen bei einem drastischen Rückgang der Kindersterblichkeit. Gegenwärtig wächst die Bevölkerung mit wenigen Ausnahmen nur noch in den Entwicklungsländern. Dort leben fast 5 Mrd. Menschen, das sind etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung. In den Entwicklungsländern kommen pro Jahr zirka 90 Mio. Menschen dazu, 95 Prozent davon in den Entwicklungsländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. |
| Lösungsvorschlag: |
| In Nordamerika, vor allem in den USA, finden zirka 90 Prozent des Anstiegs der Bevölkerung in den Industrieländern statt, in Westeuropa dagegen wächst die Bevölkerungszahl kaum noch. In einigen Ländern ist sie sogar rückläufig. Seit vielen Jahren bringen die Frauen hier im Durchschnitt weniger als zwei Kinder zur Welt, in Deutschland sogar nur durchschnittlich 1,3 |
| Lösungsvorschlag: |
| Wenn jede Frau im Durchschnitt 2,1 Kinder zur Welt bringt, wird die Zahl der Weltbevölkerung bis 2050 auf 10 Mrd. ansteigen und bis 2150 sogar auf 11,5 Mrd. Bringt jede Frau durchschnittlich 2,17 Kinder zur Welt, steigt die Weltbevölkerungszahl bis 2150 sogar auf 21 Mrd. Bei einer Geburtenrate von 1,96 Kindern pro Frau werden im Jahr 2150 nur 5,6 Mrd. Menschen auf der Erde leben. |
| - 1. Ländergruppe: Frauen mit >4 Kinder (fast alle Länder Afrikas, Lateinamerikas, Südostasien) - 2. Ländergruppe: Frauen mit 2 - 4 Kinder (Südamerika, südostasiatische Länder, Mexiko, Russland, Island, Irland) - 3. Ländergruppe: Frauen mit <2 Kinder (Westeuropa, USA, Kanada, Japan, Südkorea, Australien, Neuseeland) |
| - schnelleres Bev.-Wachstum ® immer weitere Verschlechterung der Lebensqualität - >1Mrd. Menschen: <1 $ / Tag - 1,5 Mrd. Menschen: keine Gesundheitsvorsorge - >1,7 Mrd. Menschen: kein sauberes Wasser - laut FAO: >30 Mio. Menschen droht akuter Hungertod - schnelles Wachstum der landwirt. Produktion in einigen Ländern. aber: schnelleres Wachstum der Bev. |
| - Konzentration der Bev. in Megastädten (z.B. Mumbai >20 Mio. Menschen) - soziale Probleme: Wasserknappheit, Verkehrsinfarkte, Müllberge |
| - Bevölkerungsexplosion: gegenwärtig mehr Menschen als in gesamter Menschheitsgeschichte - Zunahme der Bev. nicht stoppen o. abbremsen ® nicht mehr lange bis Vermehrung um 1 Mrd. jährlich |
| Lösungsvorschlag: |
| Eine große Gefahr für die Zukunft der Menschheit liegt in der Bevölkerungsexplosion. Heute werden auf der Erde mehr Menschen geboren als zuvor in der gesamten Menschheitsgeschichte. Wenn diese Zunahme der Bevölkerung nicht gestoppt oder wenigstens abgebremst wird, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis sich die Bevölkerung jährlich um eine Milliarde vermehrt. |
| - mehr Kinder ® Land wird ärmer - Land wird ärmer ® mehr Kinder - letzte 30 Jahre: 1/4 aller EL ärmer geworden - Armut: Ursache für mehr Kinder; Grund: Kinder in vielen Ländern Notwendigkeit (Töchter: kostenlose Arbeitskräfte, Söhne: einzige Altersvorsorge) |
| Lösungsvorschlag: |
| Unter einem Teufelskreis wird im Text Folgendes verstanden. Je mehr Kinder geboren werden, desto ärmer wird ein Land. Und je ärmer ein Land wird, desto mehr Kinder werden geboren. In den vergangenen 30 Jahren sind ein Viertel aller Entwicklungsländer immer ärmer geworden. Und Armut ist wiederum die Ursache für mehr Kinder. Denn Töchter sind kostenlose Arbeitskräfte und Söhne sind oft die einzige Altersvorsorge. |
| - Bev.-Problem in Zukunft nicht von selbst lösen - nicht nur eine Lösung wichtig: + Senkung der Geburtenrate auf max. 2,2 Kinder/Frau + Beseitigung/Reduzierung des Analphabetentums + Start einer echten Entwicklungshilfe |
| Lösungsvorschlag: |
| Das Fazit des Textes lautet, dass sich das Bevölkerungsproblem in Zukunft nicht von selbst lösen wird und dass es auch nicht nur eine Lösung gibt. Wichtig ist, dass die Geburtenrate auf höchstens 2,2 Kinder pro Frau gesenkt, dass das Analphabetentum beseitigt oder wenigstens reduziert und dass eine echte Entwicklungshilfe gestartet werden muss. |
| REGION | BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG |
| Welt | - im 21. Jh.: Ende des Bevölkerungswachstums - 2. Hälfte des 21. Jhs.: weitere Zunahme der Bev. auf 8-9 Mrd. - danach: konstante Bev.-Zahl / Abnahme - langfristig im 21. Jh.: Bev.-Zahl unter heutiges Niveau von 6,4 Mrd. - 20. Jh. = Jh. des globalen Bev.-Wachstums von 1,6 Mrd. 1900 auf 6,1 Mrd. 2000 - 21. Jh. = Jh. der Stagnation/Schrumpfung - bisherige Prognosen: + Einpendeln der Geburtenzahlen auf min. 2 Kinder/Frau + aber: kein Ende in einem Land bei 2 Kindern + Sinken unter 2 Kinder/Frau ® Beginn der Schrumpfung der Bev.-Zahl - heute: nicht mehr Zweiteilung in reiche IL (hohe Lebenserwartung, niedrige Geburtenrate) u. arme EL (schnelles Wachstum) |
| Ostasien | - starkes Sinken der Geburtenrate |
| China | - niedrigere Geburtenrate als USA - Wachstum nur aufgrund junger Bev.-Struktur - 2030: Beginn der Schrumpfung der Bev.-Zahl |
| USA | - weiter kräftiges Wachstum - im 21. Jh.: bis zu 1/2 Mrd. Menschen Grund: relativ hohe Geburtenrate; hohe Zahl von Migranten |
| arabische Länder | - stärkstes Wachstum in kommenden Jahrzehnten - viele Länder: Verdopplung/Verdreifachung der Bev.-Zahl |
| südliches Afrika | - geringes Bev.-Wachstum trotz weiter hoher Geburtenraten Grund: starke Verbreitung von AIDS |
| Namibia/Südafrika | - Sinken der durchschn. Lebenserwartung in kurzer Zeit um >20 Jahre Grund: AIDS Folge: Schrumpfung der Bev.-Zahl |
| Osteuropa | - bereits heute Abnahme der Bev.-Zahlen Grund: besonders niedrige Geburtenraten; relativ niedrige Lebenserwartung; sehr hohe Zahl von Auswanderungen |
| - Alterung der Bev.: verbunden mit Prozess der Schrumpfung der Bev.-Zahlen in vielen Ländern - globale Zunahme des durchschnittlichen Alters der Bev. - Zunahme des Anteils der >60-Jährigen Westeuropa: heute 20% - 2050: ~35% - Ende des Jhs.: 45% - Alterung der Bev. = positiver Prozess - Folge: viele gegenwärtige soziale Institutionen u. Traditionen nicht haltbar, z.B. Rentensysteme - Theorie: keine klar getrennten Lebensabschnitte mehr (Ausbildung, Erwerbstätigkeit, Ruhestand) aus demographischen Gründen nicht mehr möglich ® flexiblere Lebensabschnitte Verteilung der Ruhephasen u. Zeiten weiterer Ausbildung über gesamtes Leben kein festes Rentenalter - Studien: längeres Leben u. länger gesund u. aktiv ® Widerlegung der These vom "Europa der Greise" |
| Lösungsvorschlag: |
| Global wird im 21. Jahrhundert das Wachstum der Bevölkerung zu Ende gehen. In der 2. Hälfte des 21. Jahrhunderts wird die Bevölkerung zwar weiter auf 8 bis 9 Mrd. zunehmen, danach wird sie aber konstant bleiben oder sogar abnehmen. Langfristig könnte die Bevölkerungszahl unter das heutige Niveau von 6,4 Mrd. Menschen sinken. das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert des globalen Bevölkerungswachstums von 1,6 Mrd im Jahr 1900 auf 6,1 Mrd. 2000. das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Stagnation oder sogar der Schrumpfung werden. Bisherige Prognosen waren davon ausgegangen, dass sich die Geburtenzahlen auf mindestens 2 Kinder pro Frau einpendeln werden. Aber: in keinem Land hat der Rückgang der Geburten bei 2 Kindern geendet, er ist unter 2 Kinder pro Frau gesunken. Das bedeutet, dass die Bevölkerungszahl beginnt zu schrumpfen. Heute ist die Welt nicht mehr in reiche Industrieländer mit einer hohen Lebenserwartung und einer niedrigen Geburtenrate und in arme Entwicklungsländer, in denen die Bevölkerung schnell wächst, zweigeteilt. In ostasiatischen Ländern zum Beispiel sinkt die Geburtenrate stark. In China ist die Geburtenrate niedriger als in den USA, die Bevölkerung wächst dort nur aufgrund der jungen Bevölkerungsstruktur. 2030 beginnt die Bevölkerungszahl sogar zu schrumpfen. In den USA dagegen wird die Bevölkerung weiter kräftig wachsen, im 21. Jahrhundert werden bis zu einer halben Milliarde Menschen in den USA leben. Der Grund ist die relativ hohe Geburtenrate und eine hohe Zahl von Migranten. Am stärksten wird die Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten in den arabischen Ländern wachsen. In vielen Ländern wird sich die Bevölkerungszahl verdoppeln oder sogar verdreifachen. Im südlichen Afrika dagegen wird die Bevölkerung trotz weiter hoher Geburtenraten nur gering wachsen, weil AIDS stark verbreitet ist. In Namibia und in Südafrika zum Beispiel ist die durchschnittliche Lebenserwartung durch die Krankheit AIDS in kurzer Zeit um mehr als 20 Jahre gesunken, sodass die Bevölkerungszahl schrumpft. Und in Osteuropa schließlich nimmt die Bevölkerungszahl bereits heute ab, weil die Geburtenraten besonders niedrig sind, die Lebenserwartung relativ niedrig und die Zahl der Auswanderungen sehr hoch ist. |
| Lösungsvorschlag: |
| Mit dem Prozess der Schrumpfung der Bevölkerungszahlen in vielen Ländern ist der Prozess der Alterung der Bevölkerung verbunden. Global nimmt das durchschnittliche Alter der Bevölkerung zu, ebenso steigt der Anteil der über 60-Jährigen. In Westeuropa beträgt dieser Anteil heute 20%, er steigt über ca. 35% im Jahr 2050 auf voraussichtlich 45% Ende des Jahrhunderts. Die Alterung der Bevölkerung ist eigentlich ein positiver Prozess. Aber die Folge der Bevölkerungsalterung ist, dass viele gegenwärtige soziale Institutionen und Traditionen nicht mehr haltbar sind, z.B. die Rentensysteme. Einer Theorie zufolge wird es keine klar getrennten Lebensabschnitte, nämlich Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Ruhestand, mehr geben. Das wird aus demographischen Gründen nicht mehr möglich sein. Die Lebensabschnitte werden flexibler sein, Ruhephasen und Zeiten weiterer Ausbildung werden sich über das gesamte Leben verteilen. Und es wird kein festes Rentenalter mehr geben. Studien zufolge werden die Menschen nicht nur länger leben, sie werden auch länger gesund und aktiv sein. Das widerlegt die These vom "Europa der Greise". |
| METROPOLE | INFORMATION |
| Rom | - 1. Millionenstadt in Geschichte der Menschheit - kurz nach Jahr 0 >1 Mio. Einwohner |
| Rhein-Ruhr-Region | - 1 einzige Metropole - >11 Mio. Menschen |
| Bosnywash | - totale Verstädterung der Atlantikküste (Boston-New York-Washington) - 45 Mio. Menschen (= 15% der Gesamtbev. der USA) |
| Bangkok | - Hauptstadt Thailands - 80er-Jahre: Wachstum um 3.200 ha / Jahr - zu hoher Grundwasserverbrauch ® Absinken um 1,6 m/Jahr |
| Shanghai | - vergangene 80 Jahre: Absenkung um 3 m (= <4 cm/Jahr) ® akute Gefährdung für Gebäude, Tunnel, U-Bahnen |
| Dakar | - Hauptstadt Senegals - schnelle Ausbreitung ® heute neue Wohnviertel an städt. Müllhalde stoßen ® Bewohner: Trinkwasser aus verseuchten Brunnen |
| Mexico-City | heute: 23 Mio. Einwohner = <1/4 der Gesamtbev. Mexikos - erstickt in Auto-/Industrieabgasen |
| London | - 1875: Millionenstadt - Verzehnfachung der Zahl der Autos seit 1952 ® durchschn. Geschwindigkeit der Kfz. kaum höher als zzt. der Pferdekutsche - Erhöhung der Zahl der Erkrankungen der Atemwege (Asthma, Lungenkrebs) um 100% |
| Zersiedelung/Agglomeration: - nicht mehr genau sagen, wo Städte beginnen u. enden ® unregierbar (Mexiko City, Tokio, Sao Paulo) = Agglomeration: 1 o. mehrere Kernstädte + urbanes Umland - Entstehung v.a. mit Industrialisierung im 19. Jh. heute v.a. in EL ® Probleme, für Politik nicht lösbar: Verkehrsprobleme, Umweltverschmutzung, Erhöhung der Kriminalität - z.B. Slumbewohner Mexiko City: Anteil von 60% |
| Lösungsvorschlag: |
| Die erste Millionenstadt in der Geschichte der Menschheit war Rom. Hier lebten schon kurz nach Jahr null mehr als 1 Mio. Menschen. Heute gilt die Rhein-Ruhr-Region in Deutschland als eine einzige Metropole mit mehr als 11 Mio. Einwohnern. Als Bosnywash bezeichnet man die totale Verstädterung der Atlantikküste von Boston über New York nach Washington. Dort leben etwa 45 Mio. Menschen, das sind 15% der Gesamtbevölkerung der USA. Bangkok, die Hauptstadt Thailands, ist in den 80er-Jahren um 3.200 ha pro Jahr gewachsen. Durch den zu hohen Grundwasserverbrauch sank die Stadt um 1,6 m pro Jahr ab. Auch Shanghai hat sich in den vergangenen 80 Jahren um drei Meter abgesenkt, das entspricht knapp 4 cm im Jahr. Das hat zu einer akuten Gefährdung für Gebäude, Tunnel und U-Bahnen geführt. Die senegalesische Hauptstadt Dakar breitet sich so schnell aus, dass heute die neuen Wohnviertel an die städtische Müllhalde stoßen. Deshalb müssen die Bewohner ihr Trinkwasser aus verseuchten Brunnen holen. In der Metropole Mexico-City leben heute 23 Mio. Einwohner, das sind knapp ein Viertel der Gesamtbevölkerung Mexikos. Die Stadt erstickt in Auto- und Industrieabgasen. London gehörte schon 1875 zu den Millionenstädten. Hier hat sich die Zahl der Autos seit 1952 verzehnfacht. Dadurch ist die durchschnittliche Geschwindigkeit der Fahrzeuge heute kaum höher als zur Zeit der Pferdekutsche. Dagegen hat sich die Zahl der Erkrankungen der Atemwege, wie zum Beispiel Asthma oder Lungenkrebs, um 100% erhöht. |
| Lösungsvorschlag: |
| Unter dem Begriff "Zersiedelung" versteht man, dass man heute nicht mehr genau sagen kann, wo die Städte beginnen und wo sie enden. Solche Städte, wie z.B. Mexiko City, Tokio oder Sao Paulo, sind unregierbar geworden. Als "Agglomeration" bezeichnet man eine oder mehrere Kernstädte mit einem urbanen Umland, Agglomerationen sind v.a. mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entstanden. Heute findet man sie v.a. in den Entwicklungsländern. Zersiedelung und Agglomerationen führen zu Problemen, die für die Politik nicht mehr lösbar sind, wie z.B. Verkehrsproblemen, Umweltverschmutzung und eine Erhöhung der Kriminalität. Zum beispiel beträgt der Anteil der Slumbewohner in Mexiko City 60%. |
| Einfamilienhaus | Haus im Grünen am Rand der Städte |
| Stadthaus | Wohnhaus in der Stadt |
| Etagenwohnung | befinden sich in so genannten Townhouses |
| - Rückzugsort vom öffentlichen Leben - Symbol der Individualität |
| Lösungsvorschlag: |
| In der Vergangenheit sind immer mehr Menschen in ein Einfamilienhaus auf dem Land umgezogen, weil es als ein Rückzugsort vom öffentlichen Leben galt. Außerdem war es für viele Menschen ein Symbol der Individualität. |
| - Rückgang der Zahl der jungen Familien Gründe: viele Erwachsene bleiben kinderlos; Eltern leben nach Auszug der Kinder länger allein - unsichere Einkommenssituation der Erwerbstätigen - immer mehr berufstätige Frauen ® Familien auf kürzere u. bequemere Wege angewiesen |
| Lösungsvorschlag: |
| Es gibt eine Reihe von Gründen dafür, dass das Einfamilienhaus immer mehr an Attraktivität verloren hat. Zunächst geht die Zahl der jungen Familien zurück, weil zum einen viele Erwachsene kinderlos bleiben und zum anderen die Eltern länger allein leben, nachdem die Kinder ausgezogen sind. Außerdem wird die Einkommenssituation der Erwerbstätigen immer unsicherer. Und schließlich gibt es immer mehr berufstätige Frauen, sodass die Familien auf kürzere und bequemere Wege angewiesen sind. |
| - hohe Bildung - relativ sichere Erwerbstätigkeit - soziales Engagement ® Garant für Stabilität u. Funktionieren der Gesellschaft |
| Lösungsvorschlag: |
| Politiker sind vor allem an der Mittelschicht in den Städten interessiert, weil sie eine hohe Bildung hat. Außerdem verfügt die Mittelschicht über eine relativ sichere Erwerbstätigkeit und ein soziales Engagement. Deshalb ist sie ein Garant für die Stabilität und das Funktionieren der Gesellschaft. |
| - handeln nach Prinzip: "Einen alten Baum verpflanzt man nicht." = geringere Mobilität als Jugend - finden wegen hoher Preise keine attraktive Wohnung in Stadt (z.B. Frankfurt/M.: Quadratmeterpreis für Neubauwohnung in Innenstadt bis zu 10.000 € |
| Lösungsvorschlag: |
| Trotz aller Prognosen ziehen nur wenige Senioren in die Städte, weil sie einerseits nach dem Prinzip handeln, dass man einen alten Baum nicht verpflanzt, das heißt, sie sind nicht so mobil wie junge Menschen. Andererseits finden sie wegen der hohen Preise keine attraktiven Wohnungen in den Städten. In Frankfurt am Main beispielsweise kostet für eine Neubauwohnung ein Quadratmeter in der Innenstadt fast 10.000 €. |
| 1. | Tokio | 40 Mio. |
| 2. | New York (USA) | 22,5 Mio. |
| 3. | Mexiko City | 22 Mio. |
| 4. | Seoul (Korea) | 22 Mio. |
| 5. | Chongqing (China) | 20 Mio. |
| 12. | London (Großbritannien) | 12,5 Mio. |
| 18. | Rhein-Ruhr-Gebiet (Westen Deutschlands) | 12 Mio. |
| - langsam, aber dynamisch; Zukunft: mehr Menschen in Stadt als auf Land - 1800: 2% - 1900: 10% - 1990: 45% - 2007: 50% - 2050: 75% (Schätzung der UN) |
| - effiziente Verwaltung - weltweiter Handel - Förderung von Kunst, Kultur u. Unterhaltung |
| - Verlangsamung des Wachstums in hochindustrialisierten Regionen Japans, Amerikas, Europas - Schrumpfung der Städte (Grund: geringe Geburtenraten, strenge Einwanderungspolitik) - Beschleunigung des Wachstums in EL |
| - Stadt in China, 20 Mio. Einwohner - Rang 5 in Rangfolge der größten Städte - demnächst New York offiziell überholen - jährliches Wachstum der Bevölkerung um 200.000 Menschen |
| Lösungsvorschlag: |
| Die chinesische Stadt Chongqing hat etwa 20 Mio. Einwohner, sie belegt damit Platz 5 in der Rangfolge der größten Städte. Demnächst wird die Stadt aber New York offiziell überholt haben. Die Bevölkerung von Chongqing wächst jährlich um 200.000 Menschen. |
| - Wohnungsnot, Verkehrsbelastung, Luftverschmutzung, Kriminalität - v.a. große Metropolen kaum noch regierbar - kein Strom, Wasser, Kanalisation - Schulen u. Krankenhäuser fehlen - Drogen u. Gewalt spielen große Rolle - besonders von Naturkatastrophen bedroht (z.B. Tokio: Erdbeben, Sturmfluten, Tornados) |
| Lösungsvorschlag: |
| Megacitys haben eine Vielzahl von Nachteilen. Zunächst sind sie besonders von Wohnungsnor, Verkehrsbelastung, Luftverschmutzung und Kriminalität betroffen. Außerdem sind vor allem große Metropolen kaum noch regierbar. In vielen Stadtteilen gibt es keinen Strom, kein Wasser und keine Kanalisation. Darüber hinaus fehlen Schulen und Krankenhäuser. Drogen und Gewalt spielen eine große Rolle. Schließlich sind Metropolen besonders von Naturkatastrophen bedroht, in Tokio zum Beispiel können jederzeit Erdbeben, Sturmfluten oder Tornados auftreten. |
| - Megacitys erzeugen viele Probleme, lösen aber auch viele - Erde wäre so zersiedelt, kaum Nahrungsmittel erzeugen - Folge: Kriege um landwirtschaftliche Ressourcen - sorgen dafür, dass mehr Menschen Zugang zu Bildung bekommen (je gebildeter, desto geringere Zahl von Geburten) |
| Lösungsvorschlag: |
| Das Fazit der UN lautet, dass Megacitys zwar viele Probleme erzeugen, dass sie aber auch viele Probleme lösen. Ohne Megacitys wäre die Erde so zersiedelt, dass die Menschen kaum noch Nahrungsmittel erzeugen könnten. Das hätte zur Folge, dass Kriege um landwirtschaftliche Ressourcen geführt würden. Außerdem sorgen Megacitys dafür, dass mehr Menschen Zugang zu Bildung bekommen. Und je gebildeter die Menschen sind, desto weniger Menschen werden geboren. |
| Analphabetismus: - indiv. Defizite im Lesen u. Schreiben - so weit ® Menschen können nicht lesen u. schreiben |
| totaler Analphabet: - nie lesen u. schreiben gelernt |
| sekundärer Analphabet: - Fähigkeiten zum Lesen u. Schreiben aus versch. Gründen wieder verlernt |
| funktionaler Analphabet: - erkennen Buchstaben, können ein paar Wörter schreiben - aber: verstehen Sinn eines Textes nicht (z.B. Busfahrpläne, Fernsehprogramme) |
| Analphabetenrate: - Anteil der Erwachsenen (nicht lesen u. schreiben) an Gesamtbev. |
| 1. Ursache: zunehmende Ablösung der Schrift- und Printmedien durch Telefon u. Bildschirmmedien in IL |
| 2. Ursache: Bevölkerungswachstum in EL - wichtig für absolut steigende Analphabetenzahl in EL - langsames Sinken der Analphabetenrate in meisten EL, aber: Anstieg der absoluten Zahl - Grund für scheinbaren Widerspruch: hohes Bev.-Wachstum in EL - Abnahme der Zahl der Analphabeten im Verhältnis zur Gesamtbev.-Zahl - aber: deutlicher Anstieg der absoluten Zahl |
| 3. Ursache: hohe Rückfallquote = keine Anwendung der Kenntnisse in berufl. u. gesell. Leben durch Menschen, die Lesen u. Schreiben gelernt haben ® nach kurzer Zeit Fähigkeiten vergessen ® sekundäre Analphabeten |
| 4. Ursache: zu geringe Zahl von Grundschulen in vielen EL |
| 5. Ursache: Mangel an ausgebildeten Lehrern ® nicht alle Kinder Grundschule besuchen ® zu kurzer Schulbesuch (Anfang des 21. Jhs.: >100 Mio. Kinder nicht zur Schule) |
| 6. Ursache: keine einheitliche Landessprache - keine Schriftsprachen ® gesprochene Dialekte |
| Lösungsvorschlag: |
| Unter Analphabetismus versteht man individuelle Defizite im Lesen und Schreiben, die so weit reichen können, dass die Menschen nicht lesen und schreiben können. Ein totaler Analphabet ist ein Mensch, der nie lesen und schreiben gelernt hat. Bei einem sekundären Analphabeten handelt es sich um einen Menschen, der zwar lesen und schreiben gelernt hat, der aber seine Fähigkeiten zum Lesen und Schreiben aus verschiedenen Gründen wieder verlernt hat. Als funktionalen Analphabeten bezeichnet man einen Menschen, zwar Buchstaben erkennen und auch ein paar Wörter schreiben kann, der aber den Sinn eines Textes, z.B. Busfahrpläne oder Fernsehprogramme, verstehen kann. Unter der Analphabetenrate wird der Anteil der Erwachsenen, die nicht lesen und schreiben können, an der Gesamtbevölkerung verstanden. |
| Lösungsvorschlag: |
| Für den Analphabetismus gibt es eine Vielzahl von Ursachen. In den Industrieländern ist eine Ursache für den funktionalen Analphabetismus, dass zunehmend die Schrift- und Printmedien durch das Telefon und durch die Bildschirmmedien abgelöst werden. Eine weitere Ursache für den Analphabetismus ist das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern. Die Analphabetenrate in den meisten Entwicklungsländern sinkt zwar langsam, aber die absolute Zahl der Analphabeten steigt an. Der Grund für diesen scheinbaren Widerspruch ist das hohe Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern. Die Zahl der Analphabeten nimmt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerungszahl zwar ab, aber die absolute Zahl steigt an. Ein weiterer Grund ist die hohe Rückfallquote, das heißt die Menschen haben zwar Lesen und Schreiben gelernt, sie können ihre Kenntnisse jedoch im beruflichen und gesellschaftlichen Leben nicht anwenden. Nach kurzer Zeit haben sie ihre Fähigkeiten wieder vergessen und sie sind sekundäre Analphabeten. Die 4. Ursache ist die zu geringe Zahl von Grundschulen in vielen Entwicklungsländern, und damit verbunden ist die 5. Ursache, nämlich der Mangel an ausgebildeten Lehrern. Deshalb können nicht alle Kinder eine Grundschule besuchen und außerdem ist die Dauer des Schulbesuchs zu kurz. Anfang des 21. Jahrhunderts konnten mehr als 100 Mio. Kinder nicht zur Schule gehen. Eine weitere Ursache ist schließlich, dass es in vielen Ländern keine einheitliche Landessprache gibt. Es existieren in diesen Ländern oftmals keine Schriftsprachen, sondern es dominieren gesprochene Dialekte. |
| Platon griechischer Philosoph; vor fast 2.500 Jahren |
- "Der Staat": Zusammenhang zwischen Bev.-Wachstum u. ökol. Problemen (Entwaldung, Überweidung, Bodenerosion) |
| Johann Peter Süßmilch: Pfarrer, 18. Jahrhundert; Klassiker der Demografie |
- 1741: 1. systematisches Werk zur Bevölkerungswissenschaft - Ziel: Beweis der Existenz Gottes - mit Leonhard Euler Berechnungen der Lebenserwartung der Menschen (bis 19. Jh. Nutzung von Versicherungsunternehmen zur Berechnung der Prämien) - Ergebnis: Erde kann Vielfaches der Menschenzahl ernähren (7 Mrd., 1765: 14 Mrd.) |
| Thomas Robert Malthus britischer Mathematiker |
- Beginn des 19. Jhs.: Erde hat bei 1 Mrd. Ende der Tragfähigkeit erreicht - Bevölkerungsgesetz: Beweis der Unmöglichkeit gesell. Reformen, führen nicht zu Fortschritten ® Vergrößerung des Elends Verbesserung der ök. Lebensbedingungen ® Anstieg der Geburtenrate bei Unterschicht ® Überschreitung der Nahrungsmittelressourcen Wachstum der Bev. in geometrischer Reihe, der Nahrungsmittelerzeugung in arithmetischer Reihe - Zusammenhang zwischen Höhe der Geburtenrate u. materiellen Lebensbedingungen - Beweis durch Beispiele aus Biologie |
| Franz Oppenheimer britischer Mathematiker |
- Beginn des 20. Jhs.: Zweifel an biologischer Herangehensweise - Gegenthese: kein Wachstum der Bev. über Lebensmittel hinaus, sondern umgekehrt - Ursache von Elend nicht in Bev.-Wachstum ® Reihe anderer Ursachen - Ergebnis: Erde kann Vielfaches der damals lebenden Menschen tragen u. ernähren |
| Gerhard Mackenroth dt. Arzt, Soziologe, Nationalökonom |
- 1953: Hauptwerk "Bevölkerungslehre - Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung" - Begründung der empirisch-statistischen Demografie - Methoden: Systematisierung der historischen Entwicklung von Geburtenraten u. Sterberaten - Aufdeckung von Zusammenhängen von Ursachen und Wirkungen zwischen Entwicklung der Geburten- u. Sterberaten - Defizit der Methode: keine Erklärung für Sinken der Geburtenrate in meisten IL unter Sterberate u. Abnahme der Bev. |
| Birg Herwig * 1939, Demograf |
- Entscheidung für oder gegen Kind als Element des Lebenslaufs im Zusammenhang mit anderen langfristigen biographischen Festlegungen - wichtige Rolle: Entscheidungen (berufl. Ausbildung, Heirat, Berufstätigkeit, Gründung eines Haushalts) |
| Lösungsvorschlag: |
| Der griechische Philosoph Platon stellte vor fast 2.500 Jahren in seinem Werk "Der Staat" den Zusammenhang zwischen dem Bevölkerungswachstum und ökologischen Problemen, wie zum Beispiel Entwaldung, Überweidung und Bodenerosion dar. Der Pfarrer Johann Peter Süßmilch, der im 18. Jahrhundert lebte, gilt als Klassiker der Demografie. Er veröffentlichte 1741 das 1. systematische Werk zur Bevölkerungswissenschaft - allerdings mit dem Ziel, die Existenz Gottes zu beweisen. Zusammen mit Leonhard Euler berechnete er die Lebenserwartung der Menschen, diese Berechnungen wurden bis ins 19. Jahrhundert von Versicherungsunternehmen genutzt, um Versicherungsprämien zu berechnen. Süßmilch kam zu dem Ergebnis, dass die Erde ein Vielfaches der Menschenzahl ernähren könne, nämlich 7 Mrd. 1765 korrigierte er diese Zahl sogar auf 14 Mrd. Der britische Mathematiker Thomas Robert Malthus hat behauptet, dass die Erde zu Beginn des 19. Jahrhunderts bei 1 Mrd. das Ende der Tragfähigkeit erreicht hätte. Laut seinem Bevölkerungsgesetz wären gesellschaftliche Reformen unmöglich, sie würden nicht zu Fortschritten führen, sondern zu einer Vergrößerung des Elends. Die Verbesserung der ökonomischen Lebensbedingungen würde einen Anstieg der Geburtenrate bei der Unterschicht und eine Überschreitung der Nahrungsmittelressourcen nach sich ziehen. Die Bevölkerung würde in einer geometrischer Reihe wachsen, die Nahrungsmittelerzeugung dagegen in einer arithmetischen Reihe. Es gäbe einen Zusammenhang zwischen der Höhe der Geburtenrate und den materiellen Lebensbedingungen. Malthus hat diesen Zusammenhang durch Beispiele aus der Biologie bewiesen. Der britische Mathematiker Franz Oppenheimer zweifelte zu Beginn des 20. Jahrhunderts an dieser biologischen Herangehensweise. Er stellte die Gegenthese auf, nach der die Bevölkerung nicht über die Lebensmittel hinaus wachse, sondern umgekehrt. Die Ursache von Elend liege nicht im Bevölkerungswachstum, sondern habe eine Reihe anderer Ursachen. Oppenheimer kam zu dem Ergebnis, dass die Erde ein Vielfaches der damals lebenden Menschen tragen und ernähren könne. Der deutsche Arzt, Soziologe und Nationalökonom Gerhard Mackenroth begründete 1953 in seinem Hauptwerk "Bevölkerungslehre - Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung" die empirisch-statistische Demografie. Er systematisierte die historische Entwicklung von Geburtenraten und Sterberaten und deckte die Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen zwischen der Entwicklung der Geburten- und Sterberaten auf. Das Defizit seiner Methode war, dass er nicht erklären konnte, dass die Geburtenrate in den meisten Industrieländern unter die Sterberate sinkt und dass dadurch die Bevölkerung abnimmt. Der 1939 geborene Demograf Birg Herwig sah die Entscheidung für oder gegen ein Kind als Element des Lebenslaufs im Zusammenhang mit anderen langfristigen biographischen Festlegungen. Eine wichtige Rolle würden Entscheidungen wie die berufliche Ausbildung, Heirat, Berufstätigkeit und die Gründung eines Haushalts spielen. |
| - Arbeitsmarkt - Finanzen des Staates - Nachfrage nach Gütern |
| - verstärkte Nachfrage nach Dienstleistungen u. altersgerechten Produkten |
| - Erhöhung der Umsätze: Gesundheitsprodukte, Freizeitdienstleistungen, Reisen - Probleme: Möbel- u. Bekleidungsindustrie, Spielzeugindustrie, Baubranche |
| - 200.000 Menschen pro Jahr mehr als abwandern |
| - 3,63 Mio. Menschen / Jahr |
| - durchschn. Zahl der Kinder/Frau bei 1,4 konstant ® schrumpfende Bevölkerung - weiterer Anstieg der Lebenserwartung (Mädchen: 80,8 ® 86,6 Jahre; Jungen: 74,8 ® 81,1 Jahre - Erhöhung des Verhältnisses von Personen im Erwerbsalter zu Senioren auf 100:78 |
| Lösungsvorschlag: |
| Laut Statistischem Bundesamt wird es bis 2050 in Deutschland zu einer Reihe von demographischen Veränderungen kommen. Erstens wird die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau bei 1,4 konstant bleiben, sodass die Bevölkerung schrumpfen wird. Außerdem wir die Lebenserwartung bei Mädchen von 80,8 auf 86,6 Jahre und bei Jungen von 74,8 auf 81,1 Jahre weiter ansteigen. Und schließlich wird sich das Verhältnis von Personen im Erwerbsalter zu Senioren auf 100 zu 78 erhöhen. |
| Arbeitsmarkt: - sinkende Zahl der Erwerbstätigen - Verstärkung des Mangels an Fachkräften - weniger junge Menschen in Arbeitsmarkt ® Anstieg des Durchschnittsalters der Erwerbstätigen ® Abnahme der Produktivität finanzielle Lage des Staates: - Abhängigkeit der Einnahmen des Staates (Beiträge, Steuern) vom Alter ® Rückgang der Einnahmen - Abhängigkeit der Zahlung von Leistungen an Haushalte vom Alter; Zunahme der Zahlungen mit Alter der Menschen ® Anstieg der Kosten für Staat |
| Lösungsvorschlag: |
| Die demografischen Entwicklungen haben auf den Arbeitsmarkt und auf die finanzielle Lage des Staates folgende Auswirkungen. Auf dem Arbeitsmarkt sinkt die Zahl der Erwerbstätigen und der Mangel an Fachkräften wird sich verstärken. Außerdem werden immer weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten, was zur Folge hat, dass das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen ansteigt. Und das kann dazu führen, dass die Produktivität abnimmt. Für die finanzielle Lage des Staates bedeutet das, dass die Einnahmen des Staates zurückgehen, weil Steuern, Beiträge usw. vom Alter abhängig sind. Weil aber andererseits die Zahlung von Leistungen an die Haushalte ebenfalls vom Alter abhängig sind, nehmen die Zahlungen mit dem Alter der Menschen zu, was zu einem Anstieg der Kosten für den Staat führt. |
| - Erhöhung der Zuwanderung aus Ausland - optimale Familienpolitik ® Beitrag zu höherer Geburtenrate - Erhöhung des Renteneintrittsalters - Eingliederung der Arbeitslosen in Arbeitsmarkt |
| Lösungsvorschlag: |
| Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um die volkswirtschaftlichen Probleme in Deutschland zu lösen. Die erste Möglichkeit ist, die Zuwanderung aus dem Ausland zu erhöhen. Außerdem kann eine optimale Familienpolitik zu einer höheren Geburtenrate beitragen. Darüber hinaus kann das Renteneintrittsalter erhöht werden. Und schließlich müssen die Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. |
| - Arbeitslose = Kostenfaktor für Staat - nicht nutzbares Potenzial - Hartz IV: keine Lösung für Eingliederung in Arbeitsmarkt |
| Lösungsvorschlag: |
| Die Politik sollte etwas gegen die Arbeitslosigkeit tun, weil Arbeitslose ein Kostenfaktor für den Staat sind. Außerdem stellen sie ein Potenzial dar, das nicht genutzt wird. Hartz IV ist keine Lösung dafür, Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. |
| Unternehmen/Unternehmung Kleinunternehmen - Großunternehmen Betrieb Einzelunternehmen - Gesellschaftsunternehmen GmbH - GbR - AG Firma Personenfirma - Fantasiefirma - Sachfirma - Mischfirma |
| Unternehmen: - wirtschaftliche u. rechtliche Einheit - Ziel: Herstellung marktfähiger Güter u. Dienstleistungen (- Voraussetzung: effektive Planung) Kleinunternehmen: - <50 Beschäftigte; Bilanzsumme: <4 Mio. €; Umsatz: <8 Mio. €/Jahr Großunternehmen: - >250 Beschäftigte; Bilanzsumme: >16 Mio. €; Umsatz: >32 Mio. €/Jahr Betrieb: - einzelne Produktionsstätte - Herstellung von Sachgütern u. Dienstleistungen mit Produktionsmitteln (z.B. Arbeitskräfte, Maschinen, Werkzeuge) Einzelunternehmen: - von 1 Person geführt Gesellschaftsunternehmen: - von mehreren Personen geführt Firma: - Name, unter dem ein Kaufmann sein Unternehmen betreibt Personenfirma: - ein Einzelkaufmann gibt Vor- u. Nachnamen, Gesellschaft gibt Namen eines o. mehrerer Gesellschafter an (z.B. "Henkel") Fantasiefirma: - freie Wahl irgendeines Ausdrucks (z.B. "Apple") Sachfirma: - sachliche Beschreibung der Tätigkeit der Firma (z.B. "Holzhandel Dresden GmbH") Mischfirma: - Kombination aus Personen-, Fantasie- o. Sachfirma (z.B. "Tchibo") |
| Rangfolge: 1. Wal-Mart (USA; Einzelhandel): 350 Mrd. $ Umsatz; 2 Mio. Mitarbeiter) 2. Exxon (Erdöl): 347 Mrd. $ 3. Shell (Erdöl): 320 Mrd. $ 4. BP (Erdöl): 274 Mrd. $ 5. General Motors (Automobil): 200 Mrd. $ 6. Toyota (Automobil): 200 Mrd. $ 8. DaimlerChrysler (Deutschland): 190 Mrd. $ |
| Anforderungen: - Rechtsform als Zusatz enthalten (z.B. AG, GmbH) - für Außenstehende erkennbar: Inhaber der Firma, Art der Unternehmung - Unterscheidung von anderen Firmen in derselben Gemeinde - Eintrag der Firma in Handelsregister |
| Lösungsvorschlag: |
| Im Unterschied zu einem Unternehmen, das eine wirtschaftliche und rechtliche Einheit ist, um marktfähige Güter und Dienstleistungen herzustellen, ist eine Firma der Name, unter dem ein Kaufmann sein Unternehmen betreibt. Während ein Kleinunternehmen weniger als 50 Beschäftigte hat, seine Bilanzsumme unter 4 Mio. € beträgt und sein jährlicher Umsatz bei unter 8 Mio. € liegt, hat ein Großunternehmen mehr als 250 Beschäftigte, seine Bilanzsumme beträgt über 16 Mio. € und sein Umsatz beziffert sich auf mehr als 32 Mio. € pro Jahr. Anders als ein Einzelunternehmen, das nur von einer einzelnen Person geführt werden kann, wird ein Gesellschaftsunternehmen von mehreren Personen geführt. |
| Lösungsvorschlag: |
| Das größte Unternehmen der Welt ist der US-amerikanische Einzelhandelskonzern Wal-Mart mit einem Umsatz von mehr als 350 Mrd. Dollar und etwa 2 Mio. Mitarbeitern. Es folgen die Erdöl-Unternehmen Exxon mit 347 Mrd., Shell mit 320 Mrd. und BP mit 274 Mrd. Dollar Umsatz. Auf den weiteren Positionen rangieren die Automobil-Unternehmen General Motors und Toyota mit jeweils etwa 200 Mrd. Dollar Umsatz. Das deutsche Unternehmen DaimlerChrysler liegt mit einem Umsatz von 190 Mrd. Dollar auf Platz 8. |
| Lösungsvorschlag: |
| An eine Firma werden eine Reihe von Anforderungen gestellt. Zunächst muss eine Firma die Rechtsform als Zusatz enthalten, z.B. AG oder GmbH. Außerdem muss für Außenstehende erkennbar sein, wer der Inhaber der Firma ist und welche Art der Unternehmung vorliegt. Darüber hinaus muss sich die Firma von anderen Firmen, die sich in derselben Gemeinde befinden, unterscheiden. Und schließlich muss die Firma in das Handelsregister eingetragen werden. |
| 1. heutige Verwendung von Mineralöl 2. Verwendung von Mineralöl in der Vergangenheit 3. Entwicklung der globalen Erdöl-Förderung 4. Erdöl-Vorkommen 5. Erdöl-Förderung in Deutschland |
| - Benzin, Diesel - Medikamente - Kosmetika - Haushaltsgegenstände aller Art - Energie, Wärme |
| - Heilmittel, Beleuchtungsmittel - Schiffsbau - Brennstoff |
| sprunghafter Anstieg im 19. Jahrhundert - 1860: 70.000 t - 1900: 21 Mio. t - 1930: 200 Mio. t - 1960: >1 Mrd. t - 1970: >2 Mrd. t (Verdopplung) - Ende der 70er-Jahre: 3,191 Mrd. t - 1982: Abnahme auf 2,8 Mrd. t - Mitte der 90er-Jahre: langsamer Anstieg auf 3,169 Mrd. t - 2003: knapp 3,7 Mrd. t |
| nördliche Hälfte des Globus - Nordamerika: Küste des Golfs von Mexico; Bundesstaaten im Süden der USA - Asien: Naher Osten, China, Indonesien; Sibirien - Afrika: Libyen, Nigeria |
| - 1930: 174.000 t - 1938: 552.000 t - 1945: 547.000 t - 1968: 8 Mio. t - 1992: 3,3 Mio. t |
| - Rückgang der Fördermenge auf 3,3 Mio. t - genügt nicht mehr zur Deckung des gestiegenen Gesamtbedarfs in Deutschland |
| Lösungsvorschlag: |
| 1. Wofür wird Mineralöl heute verwendet? Mineralöl wird heute verwendet, um Benzin und Diesel herzustellen. Außerdem werden aus Mineralöl Medikamente und Kosmetika produziert. Darüber hinaus werden Haushaltsgegenstände aller Art gefertigt. Und schließlich wird mithilfe von Mineralöl Energie und Wärme erzeugt. 2. Wofür wurde Mineralöl bis zum 19. Jahrhundert verwendet? Bis zum 19. Jahrhundert wurde Mineralöl als Heil- und Beleuchtungsmittel verwendet. Außerdem wurde es im Schiffsbau benutzt. Schließlich wurde es auch als Brennstoff genutzt. 3. Wie hat sich die globale Erdöl-Fördermenge entwickelt? Die globale Erdöl-Fördermenge hat sich folgendermaßen entwickelt. Im 19. Jahrhundert ist sie sprunghaft angestiegen. Sie ist von 70.000 t 1860 auf 21 Mio. t im Jahr 1900 angestiegen. 1930 betrug sie bereits 200 Mio. t. Von 1960 bis 1970 hat sie sich von mehr als 1 Mrd. t auf über 2 Mrd. t verdoppelt. Ende der 70er-Jahre lag die Fördermenge bei knapp 3,2 Mrd. t, sie nahm bis 1982 auf 2,8 Mrd. t ab. Mitte der 90er-Jahre stieg sie wieder langsam auf knapp 3,17 Mrd. t an. Im Jahr 2003 wurden auf der Erde knapp 3,7 Mrd. t Erdöl gefördert. 4. Wo befinden sich die größten Erdöl-Vorräte? Die größten Erdöl-Vorräte befinden sich auf der nördlichen Hälfte des Globus. In Nordamerika liegen sie an der Küste des Golfs von Mexico sowie in einigen Bundesstaaten im Süden der USA. In Asien befinden sie sich vor allem im Nahen Osten, in China, Indonesien sowie in Sibirien. In Afrika liegen die größten Erdöl-Vorräte in Libyen und Nigeria. 5. Wie hat sich die Erdöl-Förderung in Deutschland entwickelt? Die Erdöl-Förderung in Deutschland hat sich wie folgt entwickelt. Sie stieg von 174.000 t im Jahr 1930 auf 552.000 t 1938. dann sank sie auf 547.000 t 1945. 1968 betrug sie 8 Mio. t, bis 1992 verringerte sie sich wieder auf 3,3 Mio. t. 6. Warum muss Deutschland Öl importieren? Deutschland muss aus folgendem Grund Erdöl importieren. Die Fördermenge ging auf 3,3 Mio. t zurück, sodass sie nicht mehr genügt, um den gestiegenen Gesamtbedarfs in Deutschland zu decken. |
| Lohnformen: das Arbeitsentgelt - der Lohn/das Gehalt - der Tariflohn - der gesetzliche Mindestlohn - der Kombilohn - die individuelle Lohnvereinbarung - der Naturallohn - der Zeitlohn - der Akkordlohn - der Prämienlohn - die Provision - die Gratifikation - die Gewinnbeteiligung Sonderregelungen: Feiertage - Krankheit - weitere Fälle |
| Arbeitsentgelt: Geldbetrag von Arbeitgeber für geleistete Arbeit des Arbeitnehmers Lohn/Gehalt: allgemeine Formen des Arbeitsentgelts Tariflohn: Lohn nach Tarifvertrag bei tarifgebundenen Arbeitgebern u. Arbeitnehmern gesetzlicher Mindestlohn: vom Gesetzgeber vorgeschriebener Lohn für alle oder einzelne Branchen (z.B. Sachsen: Maler 7,15 €/Stunde) Kombilohn: Aufstockung eines zu niedrigen Lohns durch Zuschüsse vom Staat Naturallohn: Lohn/Gehalt nicht in Form von Geld; heute nur noch in Ausnahmefällen Zeitlohn: Bestimmung nach Länge der Arbeitszeit; Quantität u. Qualität der Arbeitsleistung spielen keine Rolle Akkordlohn: Bestimmung des Lohns nach Höhe des Arbeitsergebnisses unabhängig von Arbeitszeit Prämienlohn: Zeitlohn + zusätzliche Prämie für jedes produzierte Stück Provision: prozentuale Beteiligung des Arbeitnehmers am Wert des von ihm abgeschlossenen Geschäfts (v.a. Versicherungsbranche) Gratifikation: Sonderzuwendung; Zahlung zu besonderen Anlässen (z.B. Weihnachtsgeld); kein allg. Rechtsanspruch; Arbeitgeber bestimmt Höhe; Rückzahlung bei vorzeitiger Kündigung Gewinnbeteiligung: Beteiligung des Arbeitnehmers am Geschäftsgewinn des Unternehmens; Verpflichtung des Arbeitgebers zu Auskünften an Arbeitnehmer ® Ermittlung der Höhe der Gewinnbeteiligung |
| gesetzliche Feiertage: - Ausfall der Arbeit (im gesamten Bundesgebiet: z.B. Neujahr, Karfreitag, 3. Oktober) - Bezahlung der ausgefallenen Arbeitszeit durch Arbeitgeber Krankheit: - Zahlung des Lohns für 6 Wochen durch Arbeitgeber - ab 6. Krankheitswoche: Übernahme der Zahlung von Krankengeld in Höhe von 70% des letzten Bruttogehalts durch Krankenkasse - Verpflichtung des Arbeitnehmers zu Mitteilung der Krankmeldung, aber: nur voraussichtliche Dauer, nicht Ursache - bei Selbstverschulden durch Arbeitnehmer: Möglichkeit der Ablehnung der Weiterzahlung des Lohns durch Arbeitgeber sonstige Fälle: - Anspruch auf Lohn z.B. Geburt/Sterbefall in Familie, eigene Hochzeit, Silberhochzeit - nicht bei Ausfall der öffentlichen Verkehrssysteme durch Streik ® Arbeitnehmer nicht zur Arbeit |
| Lösungsvorschlag: |
| Beim Arbeitsentgelt handelt es sich um einen Geldbetrag vom Arbeitgeber für die geleistete Arbeit des Arbeitnehmers. Der Lohn bzw. das Gehalt sind allgemeine Formen des Arbeitsentgelts. Der Tariflohn ist ein Lohn nach einem Tarifvertrag, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer tarifgebunden sind. Beim gesetzlichen Mindestlohn handelt es sich um einen vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Lohn für alle oder einzelne Branchen. Er beträgt z.B. in Sachsen für Maler 7,15 Euro. Ein Kombilohn ist ein Lohn, bei dem ein zu niedriger Lohn durch Zuschüsse vom Staat aufgestockt wird. Der Naturallohn ist Lohn oder Gehalt, die nicht in Form von Geld gezahlt werden. Naturallohn gibt es heute nur noch in Ausnahmefällen. Beim Zeitlohn wird der Lohn nach der Länge der Arbeitszeit bestimmt, die Quantität und die Qualität der Arbeitsleistung spielt dabei keine Rolle. Beim Akkordlohn wird der Lohn nach der Höhe des Arbeitsergebnisses unabhängig von der Arbeitszeit bestimmt. Unter dem Prämienlohn wird ein Zeitlohn verstanden, der durch eine zusätzliche Prämie für jedes produzierte Stück ergänzt wird. Als Provision wird die prozentuale Beteiligung des Arbeitnehmers am Wert des von ihm abgeschlossenen Geschäfts bezeichnet, sie wird v.a. in der Versicherungsbranche gezahlt. Bei der Gratifikation handelt es sich um eine Sonderzuwendung, die zu besonderen Anlässen gezahlt wird, wie z.B. das Weihnachtsgeld. Auf eine Gratifikation besteht kein allgemeiner Rechtsanspruch, der Arbeitgeber bestimmt die Höhe und sie muss bei vorzeitiger Kündigung zurückgezahlt werden. Die Gewinnbeteiligung ist eine Beteiligung des Arbeitnehmers am Geschäftsgewinn des Unternehmens. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Auskünfte an den Arbeitnehmer zu geben, sodass er die Höhe der Gewinnbeteiligung ermitteln kann. |
| Lösungsvorschlag: |
| Es gibt bei der Lohnzahlung eine Reihe von Sonderregelungen. Die erste Sonderregelung betrifft die Feiertage. An gesetzlichen Feiertagen, z.B. Neujahr, Karfreitag und 3. Oktober, fällt im gesamten Bundesgebietdie Arbeit aus. Diese ausgefallene Arbeitszeit muss durch den Arbeitgeber bezahlt werden. Die zweite Sonderregelung betrifft eine Krankheit. Der Arbeitgeber zahlt den Lohns für 6 Wochen, ab der 6. Krankheitswoche wird die Zahlung von Krankengeld in Höhe von 70% des letzten Bruttogehalts durch die Krankenkasse übernommen. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, die Krankmeldung mitzuteilen, aber nur die voraussichtliche Dauer der Krankheit, nicht die Ursache. Wenn der Arbeitnehmer die Krankheit selbst verschuldet hat, kann der Arbeitgeber die Weiterzahlung des Lohns ablehnen. Der Arbeitnehmer hat auch in sonstigen Fällen Anspruch auf Lohn, z.B. bei einer Geburt oder einem Sterbefall in der Familie, bei der eigenen Hochzeit und Silberhochzeit. Er bekommt jedoch keinen Lohn, wenn die öffentlichen Verkehrssysteme durch einen Streik ausfallen, sodass er nicht zur Arbeit fahren kann. |
| Abschnitt | Position im Text |
| Einstiegsgehälter vor 10 Jahren | 1 |
| Umfrage der Zeitschrift "Spiegel" | 5 |
| Studie der IG Metall 2007 - Rangfolge der Absolventen | 3 |
| Abhängigkeit des Einstiegsgehalts von der Firmengröße | 7 |
| Studie der IG Metall 2007 - Allgemeines | 2 |
| Ursachen für hohe Werte bei der Umfrage der IG Metall | 4 |
| Abhängigkeit des Einstiegsgehalts von der Branche - Rangfolge | 6 |
| - umgerechnet 50.000 Euro (= sechsstellige Gehälter) |
| - Wirtschaftswissenschaftler: 41.000 Euro - Informatiker: 41.600 Euro |
| - deutlich höheres Einstiegsgehalt (46.000 Euro) |
| - Tarif - Qualifikation des Bewerbers - Branche - Größe der Firma |
| - Untersuchung renommierter Großunternehmen - tarifgebundene Unternehmen - enthält alle Bestandteile des Gehalts |
| Lösungsvorschlag: |
| Die IG Metall ermittelte in ihrer Umfrage relativ hohe Gehälter, weil sie nur renommierte Großunternehmen untersucht hat, die zudem alle tarifgebunden sind. Außerdem enthalten die Angaben in ihrer Umfrage alle Bestandteile des Gehalts, zum Beispiel auch das Weihnachtsgeld. |
| - Bank- und Kreditwirtschaft: 46.450 Euro - elektronische Industrie: 45.210 Euro - Luftfahrt-, Autoindustrie: 44.990 Euro - Pharmaindustrie: 44.560 Euro - Werbewirtschaft, Touristik, Bildung: 30.000 Euro - Grafikdesign: 27.000 Euro |
| Lösungsvorschlag: |
| Das höchste Jahresgehalt wird in der Bank- und Kreditwirtschaft mit 46.450 Euro gezahlt. An der zweiten Stelle steht die elektronische Industrie mit 45.210 Euro pro Jahr. Es folgen die Luftfahrtindustrie und die Autoindustrie mit jeweils 44.990 Euro jährlich sowie die Pharmaindustrie mit 44.560 Euro. Im Mittelfeld rangieren die Werbewirtschaft, die Touristik und die Bildung mit jeweils etwa 30.000 Euro. Schlusslicht in dieser Rangfolge ist das Grafikdesign mit einem Jahresgehalt von etwa 27.000 Euro. |
| - je größer - desto mehr - kleine Firmen (<100 Mitarbeiter): 32.500 Euro - mittlere Firmen (101 - 1.000 Mitarbeiter): 37.000 Euro - große Firmen (>1.000 Mitarbeiter): >40.000 Euro |
| Lösungsvorschlag: |
| Je größer eine Firma ist, desto höher ist das Einstiegsgehalt, das die Berufseinsteiger verdienen können. Eine kleine Firma mit weniger als 100 Mitarbeitern zahlt durchschnittlich etwa 32.500 Euro pro Jahr. Eine mittlere Firma mit 101 bis 1.000 Mitarbeitern zahlt zirka 37.000 Euro jährlich und eine große Firma, die mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, zahlt Einstiegsgehälter von mindestens 40.000 Euro. |
| Reihenfolge 2: 1. Begriffserklärung 2. Zahlen 3. Gründe für eine Mitgliedschaft 4. Kosten 5. Vorteile 6. Nachteile 7. Nutzer |
| - "Auto teilen" - Nutzung eines Autos einer Car-Sharing-Gesellschaft für best. Zeit - nicht selbst besitzen |
| Lösungsvorschlag: |
| Car-Sharing bedeutet "Auto teilen", das heißt, man nutzt das Auto einer Car-Sharing-Gesellschaft für eine bestimmte Zeit, ohne es selbst zu besitzen. |
| - >100 in ~250 Orten - v.a. in mittleren/größeren Städten |
| Lösungsvorschlag: |
| Es gibt in Deutschland mehr als 100 Car-Sharing-Gesellschaften in etwa 250 Orten. Sie befinden sich vor allem in mittleren oder größeren Städten. |
| - selten/unregelmäßig mit Fahrzeug unterwegs - für unterschiedliche Zwecke unterschiedliche Kfz-Typen |
| Lösungsvorschlag: |
| Car-Sharing lohnt sich einerseits für Personen, die selten oder unregelmäßig mit dem Fahrzeug unterwegs sind. Andererseits wird es vor allem von Menschen genutzt, die für unterschiedliche Zwecke unterschiedliche Kfz-Typen benötigen. |
| - einmalige Aufnahmegebühr in Car-Sharing-Gesellschaft: 50 € - Monatsgebühr: 7 € - 2 €/h bzw. pauschal 20 €/Tag - 0,20 €/km aber: Rabatte für Vielfahrer u. Langzeitnutzer; bei >200 km/Tag ® 1/4 des normalen Zeittarifs |
| Lösungsvorschlag: |
| Bei der Münchner Firma "Stattauto" muss mit folgenden Kosten gerechnet werden. Die einmalige Aufnahmegebühr in die Car-Sharing-Gesellschaft beträgt 50 Euro, pro Monat sind 7 Euro Gebühren zu zahlen. Die Nutzung der Fahrzeuge kostet entweder zwei Euro pro Stunde oder pauschal 20 Euro pro Tag. Und für einen Kilometer sind 20 Cent zu bezahlen. Allerdings gibt es für Vielfahrer und Langzeitnutzer verschiedene Rabatte. Wenn man zum Beispiel mehr als 200 km pro Tag fährt, bezahlt man nur etwa ein Viertel des normalen Zeittarifs. |
| - per Rechnung im folgenden Monat |
| Lösungsvorschlag: |
| Bezahlen muss man per Rechnung im folgenden Monat. |
| - Fahrzeug jederzeit abholen, nicht nur zu Firmen-Geschäftszeiten - Kurzzeit-Nutzung für 1 h möglich - sehr einfache Buchung (per Telefon/Internet) - billiger als eigener Pkw |
| Lösungsvorschlag: |
| Car-Sharing hat im Vergleich zum eigenen Pkw und zu einem Mietwagen eine Reihe von Vorteilen. Erstens kann man das Fahrzeug jederzeit abholen, nicht nur zu den Geschäftszeiten der Firma. Außerdem ist auch eine Kurzzeit-Nutzung nur für eine Stunde möglich. Darüber hinaus ist die Buchung per Telefon oder Internet sehr einfach. Und schließlich ist das Car-Sharing billiger als ein eigener Pkw. |
| - Buchung von Einweg-Strecken nicht möglich (= Fahrzeug dort abgeben, wo es abgeholt wurde) - Car-Sharing-Stationen meist nur in mittleren u. größeren Orten (® für Menschen auf Land nicht besonders interessant) |
| Lösungsvorschlag: |
| Das Car-Sharing hat folgende Nachteile. Zum einen ist es nicht möglich, Einweg-Strecken zu buchen. Das heißt, man muss das Fahrzeug dort wieder abgeben, wo man es abgeholt hat. Zum anderen befinden sich Car-Sharing-Stationen meistens nur in mittleren und größeren Orten, sodass es für Menschen, die auf dem Land leben, nicht besonders interessant ist. |
| - ja; kostengünstiger als nicht ständig ausgelasteter Firmenwagen nur Teil des Tages genutzt, steht nachts oder an Wochenenden in Garage - meiste Car-Sharing-Unternehmen: bieten spezielle Firmentarife - Fahrzeuge im Angebot, besonders als Firmenwagen geeignet (Kleintransporter) |
| Lösungsvorschlag: |
| Car-Sharing lohnt sich auch für Firmen. Es ist kostengünstiger als ein nicht ständig ausgelasteter Firmenwagen, der nur einen Teil des Tages genutzt wird und nachts oder an den Wochenenden in der Garage steht. Die meisten Car-Sharing-Unternehmen bieten außerdem spezielle Firmentarife an und sie haben Fahrzeuge im Angebot, die sich besonders als Firmenwagen eignen, wie zum Beispiel Kleintransporter. |
| - jederzeit; nicht nur zu Firmen-Öffnungszeiten |
| Lösungsvorschlag: |
| Man kann das Fahrzeug jederzeit abholen, nicht nur zu den Öffnungszeiten der Firma. |
| - wo es abgeholt wurde |
| Lösungsvorschlag: |
| Man muss das Fahrzeug dort wieder abgeben, wo man es abgeholt hat. |
| Einbauküche, Samowar, Familienurlaub, Schuhcreme Fernsehgeräte, Kopfschmerztabletten Textilien, Medikamente Hundeleinen, Katzenfutter Elektrogeräte Non-Food-Artikel: Unterhaltungselektronik, Computer, Baumarkt-, Gartenartikel Säge Blumen, reisen, Fotos Lebensmittel: frisches Obst, Gemüse |
| - zuerst: nur junge, technisch interessierte u. risikobereite Menschen - heute: auch andere Kundengruppen (v.a. ältere Konsumenten) |
| Lösungsvorschlag: |
| Über das Internet haben zuerst nur junge, technisch interessierte und risikobereite Menschen eingekauft. Heute nutzen auch andere Kundengruppen das Internet, vor allem ältere Konsumenten. |
| - nächste 3 - 6 Monate (z.B. "Fressnapf" ab Herbst 2009) |
| Lösungsvorschlag: |
| Neue Anbieter werden in den nächsten drei bis sechs Monaten auf den Markt kommen, die Firma "Fressnapf" zum Beispiel ab Herbst 2009. |
| - strategisches Wachstumsfeld (2008: Umsatzgrenze von 100 Mio. € fast erreicht) |
| Lösungsvorschlag: |
| "Plus" hat sein Online-Geschäft nicht verkauft, weil es ein strategisches Wachstumsfeld ist. Im Jahr 2008 hat das Unternehmen die Umsatzgrenze von 100 Mio. € fast erreicht. |
| - Deutsche 2008: für 10% von ~150 Mrd. € - 2009: Wachstum von 15% (gesamter Non-Food-Markt: 2%) |
| Lösungsvorschlag: |
| Die Deutschen haben 2008 für insgesamt 150 Mrd. Euro Non-Food-Artikel eingekauft, 10 Prozent davon über das Internet. Im Jahr 2009 wächst dieser Anteil um 15 Prozent, während der gesamte Non-Food-Markt nur um 2 Prozent wachsen wird. |
| - keine Platzprobleme - Zahl der Produkte theoretisch bis ins Unendliche steigern |
| Lösungsvorschlag: |
| Der Einkauf im Internet hat gegenüber dem herkömmlichen Geschäft foölgenden Vorteil. Er kennt keine Platzprobleme, das heißt, die Zahl der Produkte kann theoretisch bis ins Unendliche gesteigert werden. |
| - Möglichkeit: per Internet überprüfen, ob Waren (z.B. Säge) in nächstgelegener Filiale vorrätig sind - Kunde kann reservieren, im Laden abholen - sicher, dass er Produkt bekommt u. es nicht ausverkauft ist |
| Lösungsvorschlag: |
| Das Internet hilft den Discountern folgendermaßen beim Service. Es gibt den Kunden die Möglichkeit, per Internet zu überprüfen, ob die Waren, zum Beispiel eine Säge, in der nächstgelegenen Filiale vorrätig sind. Der Kunde kann sie dann reservieren und im Laden abholen. So kann er sicher sein, dass er das Produkt bekommt und dass es nicht ausverkauft ist. |
| - frisches Obst u. Gemüse verdorben beim Kunden ankommen - Händler: schlechte Erfahrungen, viel Geld verloren |
| Lösungsvorschlag: |
| Lebensmittel kann man derzeit noch nicht über das Internet kaufen, weil frisches Obst und Gemüse verdorben beim Kunden ankommen könnte. Die Händler haben damit schlechte Erfahrungen gemacht und viel Geld verloren. |
| - Veränderung des Anteils der Heimarbeiter - Gründe für Veränderung des Anteils - Unternehmen mit Heimarbeit-Angeboten (IBM, Sun) - Nachteile von Heimarbeit |
| - vergangene Jahre: geringer Anstieg - Studie des Statistischen Bundesamtes: vor 10 Jahren: 8%; - bis Ende 2005: Anstieg auf 8,7% |
| Lösungsvorschlag: |
| Der Anteil der Heimarbeiter in Deutschland ist in den vergangenen Jahren nur gering angestiegen. Einer Studie des Statistischen Bundesamtes zufolge waren vor zehn Jahren 8 Prozent als Heimarbeiter beschäftigt, dieser Anteil sei bei Ende 2005 nur auf 8,7 Prozent angestiegen. |
| - Arbeitgeber: Detailfragen nicht geklärt (z.B. Arbeitsschutz) - Arbeitgeber: Furcht vor Domino-Effekt (= auch andere Mitarbeiter stellen Antrag) |
| Lösungsvorschlag: |
| Es gibt zwei Gründe dafür, dass sich das Konzept des "Home-Office" in Deutschland bisher noch nicht durchsetzen konnte. Zum einen haben die Arbeitgeber Detailfragen, wie zum Beispiel den Arbeitsschutz, noch nicht geklärt. Zum anderen befürchten viele Arbeitgeber einen Domino-Effekt. Das heißt, dass auch andere Mitarbeiter einen Antrag auf Heimarbeit stellen könnten. |
| - 1991: erste Heimbüros - heute: 2/3 der 21.000 Mitarbeiter in Dtl. zumindest manchmal zu Hause - v.a. Bereich Vertrieb u. Dienstleistungssparte (nicht in Verwaltung) - Zukunft: keine Erhöhung der Zahl der Heimarbeiter |
| Lösungsvorschlag: |
| 1991 gab es bei IBM die ersten Heimbüros. Heute arbeiten zwei Drittel der 21.000 Mitarbeiter von IBM in Deutschland zumindest manchmal zu Hause. Heimarbeit gibt es vor allem im Bereich Vertrieb und in der Dienstleistungssparte, jedoch nicht in der Verwaltung. In der Zukunft soll die Zahl der Heimarbeiter nicht weiter erhöht werden. |
| - Anstieg der Produktivität um 34% - Rückgang der Immobilienkosten um 63 Mio. $ - gestiegene Zufriedenheit der Mitarbeiter - Rückgang der CO2-Emissionen |
| Lösungsvorschlag: |
| Die Heimarbeit hat für das Unternehmen Sun eine Reihe von Vorteilen. Zunächst ist die Produktivität um 34 Prozent gestiegen. Außerdem sind die Immobilienkosten um mehr als 60 Millionen Dollar zurückgegangen. Darüber hinaus ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter gestiegen und schließlich sind die CO2-Emissionen gesunken. |
| - 61% der Berater: Arbeit zu Hause = Hindernis auf Karriereleiter nach oben - ausschließlich Heimarbeit funktioniert nicht - gelegentliche Zusammenarbeit: Kommunikation u. Produktivität leiden - nur Arbeit zu Hause: Vernachlässigung der sozialen Kontakte, Isolation - Karriere nur bei gutem sozialem Netzwerk (Pflege nicht in Videokonferenzen oder gelegentl. Treffen ® regelmäßige Gespräche |
| Lösungsvorschlag: |
| Die meisten Berater sind sich darüber einig, dass ausschließlich Heimarbeit nicht funktioniert. Wenn die Mitarbeiter eines Unternehmens nur gelegentlich zusammenarbeiten, leiden die Kommunikation und die Produktivität. Wer nur zu Hause arbeitet, vernachlässigt die sozialen Kontakte und er isoliert sich. Deshalb warnen 61% der Berater davor, nur zu Hause zu arbeiten, denn das ist Hindernis auf der Karriereleiter nach oben. Karriere kann nur machen, wer über ein gutes soziales Netzwerk verfügt, das man nicht in Videokonferenzen oder gelegentlichen Treffen pflegen kann, sondern nur in regelmäßigen Gesprächen. |
| - Produkte bei Auktionen, die in Kieler Sternstraße ersteigert wurden - regionale Aktivitäten der eBay-Mitglieder in Deutschland - über eBay versteigerte Waren |
| - so viel u. so teuer ver- u. ersteigert wie nirgendwo in Dtl. - fast jeder 3. Bewohner eBay-Mitglied - 1.552 Transaktionen im vergangenen 6 Monaten (= Ø - 1.418 Artikel gekauft, 134 verkauft |
| Lösungsvorschlag: |
| Die Sternstraße in Kiel steht an der ersten Position bei der Nutzung von eBay, weil dort so viel und so teuer versteigert und ersteigert wird wie in keiner anderen Region in Deutschland. Fast jeder dritte Bewohner der Sternstraße ist eBay-Mitglied. Im vergangenen halben Jahr wurden insgesamt mehr als 1.500 Transaktionen durchgeführt, das sind im Durchschnitt 13 Versteigerungen bzw. Ersteigerung pro eBay-Mitglied. Bei diesen Auktionen wurden mehr als 1.400 Artikel ersteigert und über 130 versteigert. |
| 1. 9.000 € Motorboot 2. 5.000 € Briefmarkensammlung 3. 650 € CD-Box von Elvis Presley |
| Lösungsvorschlag: |
| Der höchste Preis, der bei einer Auktion durch eBay-Mitglieder in Kiel erzielt wurde, waren 9.000 Euro für ein Motorboot. Es folgte eine Briefmarkensammlung für 5.000 Euro, und auf dem dritten Rang liegt eine CD-Box von Elvis Presley für 650 Euro. |
| - Norden/Westen vor Süden/Osten - Spitzenreiter: westdt. Ballungsgebiete - alte Bundesländer vor neuen Bundesländern (Ausnahmen: Saarland, Bremen) - Rangfolge: 1. Berlin 2. Hamburg 3. Nordrhein-Westfalen 4. Niedersachsen 5. Schleswig-Holstein 6. Baden-Württemberg 7. Bayern 10. Sachsen 14. Thüringen 15. Sachsen-Anhalt 16. Mecklenburg-Vorpommern |
| Lösungsvorschlag: |
| Die Aktivitäten der eBay-Mitglieder in Deutschland sind regional so verteilt, dass der Norden und der Westen vor dem Süden und dem Osten liegen. Spitzenreiter bei der Nutzung sind die westdeutschen Ballungsgebiete. Und mit Ausnahme des Saarlandes und Bremen liegen die alten Bundesländer vor den neuen Bundesländern. Am häufigsten wird eBay von den Berliner Mitgliedern genutzt, an der zweiten Position liegt Hamburg und an der dritten Nordrhein-Westfalen. Es folgen Niedersachen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern. Sachsen liegt an der zehnten Position. Am Ende der Rangfolge rangieren Thüringen auf dem 14., Sachsen-Anhalt auf dem 15. und Mecklenburg-Vorpommern auf dem 16. Platz. |
| - Kleidungsstücke u. Fahrzeugteile: alle 2 Sekunden - Handys: alle 14 Sekunden - Notebooks: jede 2. Minute |
| Lösungsvorschlag: |
| Folgende Produkte werden bei eBay am häufigsten versteigert. An der Spitze liegen Kleidungsstücke und Fahrzeugteile, die alle 2 Sekunden versteigert werden. Handys liegen an der zweiten Position, sie wechseln alle 14 Sekunden ihren Besitzer. Und Notebooks werden jede 2. Minute versteigert. |
| - Definition von Werbung - Aufgaben von Werbung - Ablauf der Produktion eines Werbemittels - allgemeine Regeln für Werbung |
| - Wirksamkeit - wahrheitsgemäß sein - Wirtschaftlichkeit |
| - Information; Vorteile des Produkts herauszustellen, um zum Kauf zu motivieren - Entscheidung über Marktanteile |
| - Produzent: will Produkt verkaufen - Suche einer Agentur (soll Werbung für Produkt machen) - Briefing an Agentur durch Produzenten - Werbevorschlag durch Agentur - bei Annahme durch Produzenten: Werbe-Etat für Werbe-Agentur - Entwicklung eines Gestaltungskonzepts durch Werbe-Agentur - Konzept der Media-Abteilung der Werbe-Agentur zeigen - Entscheidung der Media-Abteilung über einzusetzende Medien/Werbeträger - Werbetexter textet ausgewählte Werbemittel - Hersteller gibt Okay ® Werbemittel erscheint |
| - Interessen der Verbraucher nicht schaden - keine Verhaltensweisen fördern: gefährdung der Gesundheit oder Sicherheit der Verbraucher u. Schutz der Umwelt - Interessen von Kindern u. Jugendlichen nicht schaden - innerhalb eines Programms klar erkennbar sein - keine Schleichwerbung - keine Personen in Fernsehwerbung, die Nachrichtensendungen oder Sendungen zu polit. Zeitgeschehen vorstellen - keine Werbung mit politischen, weltanschaulichen, religiösen Inhalten |
| - Hilfsmittel - Produzenten u. Geschäfte versuchen, Menschen zu beeinflussen - Erzeugnisse kaufen |
| Lösungsvorschlag: |
| Unter Werbung wird ein Hilfsmittel verstanden, mit dessen Hilfe Produzenten und Geschäfte versuchen, Menschen so zu beeinflussen, dass sie ihre Erzeugnisse kaufen. |
| - kurze Beschreibung eines Produkts - Informationen über Aussehen u. Eigenschaften des Produkts, Zielgruppen des Produkts, Marktlage, Werbeziel |
| Lösungsvorschlag: |
| Bei einem Briefing handelt es sich um eine kurze Beschreibung eines Produkts, die nicht nur über das Aussehen und die Eigenschaften des Produkts informiert, sondern auch über die Zielgruppen des Produkts sowie über die Marktlage und das Werbeziel. |
| - Darstellung von Waren, Dienstleistungen, Marken in einem Programm - nicht als Werbeprogramm gekennzeichnet |
| Lösungsvorschlag: |
| Bei Schleichwerbung handelt es sich um die Darstellung von Waren, Dienstleistungen oder Marken in einem Programm, das nicht als Werbesendung gekennzeichnet ist. |
| - vor Wahlen - vor u. nach Werbung hinweisen: Sendung ist Wahl-Werbesendung |
| Lösungsvorschlag: |
| Politische Werbung ist nur vor Wahlen zulässig. Es muss jedoch vor und nach der Werbung darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine Wahl-Werbesendung handelt. |